Psychosomatische Sexualtherapie

Sexualtherapie und Traumatherapie in Wiesbaden

Die eigene Lust wieder finden und frei sein.

Es kommt darauf an, den Körper mit der Seele
und die Seele mit dem Körper zu heilen.

Oscar Wilde

Psychosomatische Sexualtherapie ist ein Verfahren der Körperpsychotherapie, welches speziell auf die Anliegen von Klienten im Bereich Sexualität und Intimität ausgerichtet ist. Eine Therapie umfasst die folgenden fünf Phasen:

Klärung des Therapiezieles

Wahrnehmung limitierender Glaubenssätze und Muster

Auflösung emotionaler und psychosomatischer Blockaden

Rückverbindung mit dem gesamten Körper und Rückgewinnung einer größeren Empfindsamkeit

Erschließung und Kultivierung eines weiteren Zugangs zur eigenen sexuellen Energie

Die Anliegen der Klienten sind dabei sehr unterschiedlich und schließen traumatische Erlebnisse wie Gewalterfahrungen aber auch eine veränderte Sexualität nach medizinischen Eingriffen ein.

Im Bereich weiblicher Sexualität unterstützt psychosomatische Sexualtherapie:

das Wiedererlangen oder Ausbalancieren der Libido

die Linderung oder das Aufheben von Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

die Überwindung von psychosexuellen Traumata aufgrund von sexuellen Übergriffen, schwieriger Geburt oder Operationen

den Abbau unerwünschter, sexueller Schamgefühle

das Entdecken und die Erweiterung der Orgasmusfähigkeit

Im Bereich der Intimität stärkt eine Psychosomatische Sexualtherapie den bewussten und selbstbestimmten Umgang mit der eigenen Sexualität sowie die Wahrnehmung und Kommunikation individueller Bedürfnisse von Nähe und Distanz zur Gestaltung erfüllenderer Beziehungen.

Im Bereich der Psychotherapie findet gerade die so genannte „somatische Wende“ statt. Neue wissenschaftliche Forschungen, wie zum Beispiel die Polyvagaltheorie, untermauern die zentrale Bedeutung des Einbezug des Körpers zur Heilung vieler psychischer Beeinträchtigungen. Gerade in der Sexualtherapie eröffnen sich damit neue, effektivere Wege zur Therapie psychosexueller Anliegen.

Psychosomatische Sexualtherapie umfasst neben Elementen klassischer Gesprächstherapie auch körpertherapeutische Methoden. In meiner Praxis arbeite ich unter anderem mit den folgenden Verfahren:

Sexocorporel

Psychosexual Somatics®

Die Verfahren Sexocorporel sowie Psychosexual Somatics sind umfassende körperorientierte Sexualtherapie-Methoden. Die Klienten bleiben in Rahmen der Behandlung stets komplett bekleidet.

Eine Übersicht der in meiner Praxis eingesetzten Verfahren finden unter Körperpsychotherapie.

Sexualtherapie und Traumatherapie in Wiesbaden.

Methoden zur Selbstentwicklung

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Die Verbindung von Körper und Geist kennen und nutzen.

Unser Körper ist Speicher unserer Erfahrungen und Überzeugungen.
Wirksame Selbstentwicklung findet alte Muster, entwirft und verankert Neue.

Angela Lorenzen

Embodiment. Mit dem Körper mentale Kraft ausbauen.

Das Leistungssportler zur Steigerung ihrer körperlichen Leistungen einen Mentalcoach engagieren, ist seit einiger Zeit bekannt. Diese Körper-Geist-Brücke funktioniert aber auch anders herum ganz hervorragend.

Wenn Sie irgendwo Embodiment lesen, ist dieser Zusammenhang gemeint. Der Begriff Embodiment stammt aus der englischen Sprache und entsprich im Deutschen dem etwas ungewöhnliche Wort Verkörperung. Gemeint ist die bewusste Verstärkung der Verbindung von Körper und Geist. Die Stärkung der Körper-Geist-Brücke wirkt sich zum einen positiv auf unseren Gesundheitszustand aus, stellt aber auch die Grundlage dar, um über den Körper wirksam unsere mentale Leistungsfähigkeit zu auszubauen. Wir können also durch ein körperliches Training: Bewegung, Körperhaltung, durch die Atmung unsere mentale Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit steigern.

Somatisches Coaching und Psychosomatische Therapie

Sowohl im Somatischen Coaching als auch in unterschiedlichen Therapieformen werden zunehmend solche körperorientierten Methoden in Kombination mit bewährten Gesprächsform eingesetzt, um schneller und nachhaltiger gewünschte Verhaltensänderung zu etablieren und eine Neudefinition veralteter Glaubenssätze zu erreichen. Gearbeitet wird dabei mit der direkte Ansteuerung unseres Körpers. Als kleines Beispiel: versuchen Sie mal in einer vorne über gebeugten Haltung Selbstbewusstsein auszustrahlen. Das ist schier unmöglich, so eng ist unsere Körperhaltung mit unseren emotionalen Befindlichkeiten verbunden.

Der Körper als Speicherplatz unserer Erfahrungen

Es ist heute bekannt, dass der Körper sozusagen die Festplatte für unsere Erfahrungen ist.

Unser Gehirn entspricht in diesem Bild dem Arbeitsspeicher eines Computers. Dort werden die vom Körper an das Gehirn gelieferten emotionalen Reaktionen auf bestimmte äußere Reize verarbeitet. Dauerhaft gespeichert werden sie jedoch auf der Festplatte. Im lebendigen Organismus sind das die Muskeln und Faszien unseres Körpers.

Körpertherapeuten haben dieses Phänomen seit jeher beobachtet, wenn zum Beispiel bei einer Physiotherapie plötzlich starke Emotionen im Klienten hoch kommen, ohne das es hierfür einen äußeren Anlass gibt. Der Therapeut hat hier mutmaßlich eine Körperregion aktiviert, in der eine alte Emotion abgelegt, sozusagen eingefroren war. Durch die Aktivierung besteht die Möglichkeit, dass sie jetzt abfließen kann. Das entlastet den Körper und entspannt den Geist. Je mehr solche alten Depots abgebaut werden, je freier wird der Organismus.

Abbau ausgedienter Erfahrungen

Diesen Prozess kann man auch selbst anstoßen und steuern.

Es ist also möglich eine Art körpereigene Müllabfuhr für psychische Deponien zu aktivieren. Das kann man lernen. Man baut so Barrieren für den freien Energiefluss im Körper ab. Wichtig ist dabei – wie bei allem im Leben – die Dosis. Der Prozess sollte langsam verlaufen, sodass man sich nie überfordert fühlt. Wieviel man jeweils abbauen kann, hängt von dem Grad der Anspannung an, dass man aktuell im Körper halten kann.

Im Englischen wird diese Fähigkeit Containment genannt. Und auch Containment kann man lernen. Es ist wie eine Art körperliches Training, je öfter sie trainieren, je fitter werden Sie.

Fit in diesem Sinne heißt, dass Sie emotionale Spannungen jeglicher Natur, wie etwa Stress, Aufregung, Frustrationen, immer besser in sich halten können ohne diese Emotionen zu unterdrücken, unmittelbar auszuleben oder sich zu überlasten. Sie erreichen so eine ständig steigende Selbstregulationsfähigkeit. Nach außen strahlt dies in Form von Ausgeglichenheit, Authentizität und Souveränität.

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